No more Drama, du Lama! Oder doch? 3 Gründe, warum Drama dich im Leben weiterbringt

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Das Leben bietet uns ganz automatisch diverse Möglichkeiten für Dramen. Die Frage ist nur: steigern wir uns damit ins Unermessliche oder bleiben wir lieber entspannt und cool? Ich sage: Drama, du Lama! Denn es gibt 3 wirklich gute Gründe, weshalb du ab sofort jedes Drama in deinem Leben umarmen und einen Freudentanz (ist das in diesem Zusammenhang überhaupt passend?!) aufführen solltest. Du erfährst sie in diesem Blogbeitrag.

Neulich bin ich per Zufall beim Musikhören auf Spotify auf einen neuen Song gestoßen: „Drama“ von KAYEF. Und dieses Lied beschreibt ziemlich genau, warum manche Menschen das Drama einfach nicht aus ihrem Leben bekommen (wollen). Der Refrain beginnt mit folgenden Zeilen (für alle, die diesen ABSOLUTEN Welt-Song nicht kennen sollten :P)

Ey, ich glaub‘, ich brauch‘ das Drama
Um zu leben, um zu fühlen
Nur ’ne kleine Dosis Drama
Für mein Leben wie im Film
.“

Kennst du das auch, dass die Opferrolle, das Drama, manchmal einfach sein muss? Dass du dich dann stundenlang in eine Sache reinsteigern kannst und dein Kopf zum persönlichen HD- Kino wird? Plötzlich wird dir all das Negative in deinem Leben auf einen Schlag bewusst und du kannst diese Last in jeder Zelle deines Körpers spüren.

Zum Beispiel ist es der eine Typ, der sich nicht mehr bei dir meldet und du daraus auf einmal ein riesen Problem machst. Oder der Chef, der sich nicht für die letzte Überstunde bedankt hat und der deine Talente sowieso nicht erkennt. Vielleicht auch die Freundin, die dich spontan wegen ihres Freundes versetzt hat, obwohl du dich so auf den Abend gefreut hast?

Ja, Drama ist nervig. Aber es gibt auch 3 gute Gründe, weshalb du weiterhin am besten in der Opferrolle deines ganz persönlichen Dramas bleiben solltest – ich spreche da aus Erfahrung, you know?

#1 Du bekommst unheimlich viel Aufmerksamkeit für dein Drama!

Oh yes, Baby! Wer Drama macht ist quasi King. Hast du jemals eine Freundin weggedrückt, die so richtig geheult hat? Oder würdest du nicht alles stehen und liegen lassen, nur um deinen Kumpel in den Arm zu nehmen, weil seine Freundin sich mittlerweile schon vor 2 Jahren (!) von ihm getrennt hat und der Schmerz immer noch tief sitzt?

Wer steht schon nicht gern im Mittelpunkt und wird von allen Seiten betüddelt und bemuttert.
„Kann ich dir noch etwas Gutes tun?“
„Oh nein, du arme(r)!“
„Melde dich, wenn du noch was brauchst!“
„Ich bin in 10 Minuten bei dir!“ – herrlich!

Solltest du zufällig in deiner Familie des Öfteren übersehen worden sein oder in deinem Freundeskreis nicht ernst genommen werden – da hilft nur noch eins: Drama, Baby!

Blöd wird es nur, wenn du dieses Drama nicht gekonnt in Szene setzt! Also deshalb bitte die Augen schön groß aufreisen oder auf WhatsApp tausend Heulsmileys hinterher schicken – das wirkt Wunder, sag ich dir. Und zur Krönung empfehle ich dir nach einer richtig panischen, dramatischen Nachricht einfach das Handy für ein paar Stunden wegzulegen und dem anderen so genügend Spielraum für die allerschlimmsten Szenarien zu bieten. Das bringt eure Freundschaft noch einmal auf ein ganz neues Level, versprochen!

#2 Du hast durch das Drama ein Recht darauf alle wütenden und melancholischen Songs auf Dauerschleife zu hören!

Hach wie schön! Je deeper der Song und trauriger der Sänger selbst, desto besser. Empfehlenswert mit richtig guten Kopfhörern anzuhören, während man auf dem Sofa vor sich hin leidet. Wichtig: Spüre den Schmerz des Interpreten und addiere ihn zusammen mit deinem. Du müsstest dich danach ziemlich klein, verloren, minderwertig, ausgestoßen und alleine fühlen. Wenn das der Fall ist: perfektes Drama!

Aus diesem starken Gefühl kommt selbst ein Profi kaum noch raus. Am besten funktioniert das ganze auch mit echten Tränen und alten Fotos aus den-guten-alten-Zeiten.

Glaub mir, niemand wird dich auch nur ansatzweise versuchen in deinem Drama zu stoppen. Im besten Fall erinnert sich die andere Person auch selbst an ihr grausames Leben, das sie schon so oft enttäuscht hat – jetzt hast du auch einen Drama-Buddy gefunden. Fehlt eigentlich nur noch der Aperol zum Anstoßen – Cheers! Auf das (herrliche) Drama in eurem Leben.

Meine Favoriten-Songs, wenn es mal wieder schön melancholisch oder wütend werden darf:

Welche würdest du hier noch ergänzen? Schreibe sie gerne in die Kommentare 🙂

#3 Du hast immer eine Ausrede dich nicht verändern zu müssen!

Ganz ehrlich: Drama hat eigentlich einen ganz tiefen Sinn, den bewusste Menschen einfach so vernachlässigen: durch Drama machst du deutlich, dass Veränderung gerade in deinem Leben nicht möglich ist. Und damit beziehst du eine ganz klare Stellung!

Du zeigst all den Möchtegern „du-kannst-alles-schaffen-wenn-du-es-nur-willst“- Coaches da draußen, dass dieses Mindset der größte Müll ist. Warum? Na weil du es doch tatsächlich wirklich möchtest, aber dann trotzdem die Probleme in deinem Leben wie Pilze aus dem Boden schießen und auf einmal stellst du fest, dass du derzeit auf keinen Fall bereit für Veränderung bist – da haste!

Denn so eine Opferrolle ist ja auch viel bequemer. Das Leben bzw. die Menschen um dich herum entscheiden dann ganz automatisch für dich mit und schwups ist das nächste Drama entstanden – ohne eigene Hilfe, wie praktisch!

Fazit: 3…2…1 DRAMA BABY!

Na, haben dich die 3 Gründe überzeugen können, weiterhin Drama in dein Leben zu lassen?
Vielleicht hast du dich ja auch bei der ein oder anderen Stelle wiedererkannt und geschmunzelt. Und keine Sorge: Diese drei Gründe sind von mir höchstpersönlich praxiserprobt 😉

Kleiner Tipp am Rande: Wirklich geschafft hast du es, wenn du zum Geburtstag ein DRAMA-QUEEN T-Shirt geschenkt bekommst und jeder Gast diesem Geschenk aus tiefstem Herzen zustimmen kann. Erfolg auf ganzer Linie, meine Freunde der Sonne!

Und falls du doch mal keine Lust mehr auf Drama haben solltest, hilft dir vielleicht dieser Spruch:
„Ich mache daraus kein Drama. Denn glaub mir, auf dich wartet Karma!“

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