Sich selbst annehmen: 3 Gründe, warum Selbstliebe so entscheidend ist #loveyourself

am

Kaum ein anderes Thema wird auf Social Media dermaßen auseinander genommen und zelebriert, wie #selbstliebe. Was steckt eigentlich dahinter? Und wieso ist es denn überhaupt wichtig, sich selbst zu akzeptieren? Meine Gedanken dazu findest Du hier.

Der Blick in den Spiegel macht klar: Das ist nicht das, was ich mir vom Leben gewünscht habe.

Wo sind denn bitte meine 2 Meter schlanken Beine, die schöne Nase und der perfekte Po? Und wieso sind meine Haare bitte nicht so schön glänzend und schmeicheln meinem Gesicht? Warum kann ich nicht einfach auch so perfekt sein wie x oder y?

Bäm: Und auf einmal ist sie da, die schlechte Laune und diese blöde negative innere Stimme.

Hast Du Dich schon einmal gefragt, wie diese eigentlich bei Dir aussieht? 
Also meine stelle ich mir immer als einen kleinen Mimschke-Teufel vor, der mich eigentlich liebt, es nur nie zugeben würde – viel zu stolz dafür. 

Stattdessen ärgert er mich immer weiter, getreu nach dem Motto: Was sich liebt, das neckt sich.
Nur habe ich das lange Zeit nicht kapiert. Stattdessen habe ich diesen kleinen Teufel sehr ernst genommen und mich ständig für alles Mögliche abgewertet.

Was bedeutet Selbstliebe überhaupt?

Tricky question!
Denn ich glaube, dass es für jeden etwas anderes bedeutet.

Für mich heißt es in erster Linie, sich zu akzeptieren. Und das ist wohl der härteste Schritt.

Ja, auch die angeblich krummen Füße, unförmigen Beine oder zu glatte Haare gehören dazu. Und klar, zählen auch die Ungeduld, die hohen Ansprüche und die Eifersucht dazu – das ist alles ein Teil des Ganzen. 

Ich sage nicht, dass wir uns für all das gleich feiern sollten.
Das „einfache“ Annehmen und akzeptieren reicht schon – und das ist wahrscheinlich das Schwierigste zugleich!

Selbstliebe heißt nicht, die eigenen Bedürfnisse immer über die der andere zu stellen.
Es bedeutet, die eigenen Wahrheit zu sprechen. Für sich selbst einzustehen – oft verdammt schwer!

In einem Satz: Die eigene beste Freundin/bester Freund zu werden.

Und das ist Arbeit – aber eine verdammt wichtige.

Denn Selbstliebe beeinflusst letztendlich alle Lebensbereiche: Finanzen, Partnerschaft, Gesundheit, Familie und Freunde, Umgebung… einfach alles.

Warum dann nicht anfangen, endlich wieder mehr Mitgefühl mit sich selbst zu haben?

Hier kommen drei Gründe, die mir geholfen haben, wieder mehr für meine Selbstliebe zu tun.
Wer weiß, vielleicht stoßen sie ja auch bei Deinem kleinen Teufelchen (oder welche Figur auch immer es ist ;-)) auf Resonanz, und machen ihn ab sofort zu einem großen Fan von Dir. 

Denn am Ende des Tages geht es meiner Meinung nach darum: Sich selbst für die eigenen Meisterleistungen zu feiern und einen fetten Applaus vom „Inner Team“ zu bekommen.

Grund #1: Wenn Du Dich nicht selbst liebst, wer sollte es dann tun?

Jetzt mal ganz ehrlich, Mädels: Wenn zwei Typen vor Dir stehen und beide äußerlich wirklich gleich aussehen. Welchen wählst Du dann? Der, der nervös an sich rumzuppelt, weil er Angst hat, dass Du seine Fehler an ihm entdecken könntest oder der, der Dich selbstbewusst anstrahlt, weil er weiß, dass Du gleich mit ihm den Hauptgewinn höchst persönlich ziehen wirst?

Ich wette mit Dir, dass Du schon direkt bei der Frage die Augen verdreht hast, weil es so offensichtlich ist. Wirklich?

Viele Beziehungs- oder Freundschaftsprobleme entstehen oft aufgrund von mangelnder Selbstliebe. Doch bis wir es merken, ist es oft zu spät.

  • Wer sich selbst liebt, braucht keine Eifersuchtsdramen.
  • Wer mit sich im Reinen ist, vertraut dem anderen blind.
  • Wer für sich selbst einsteht, liebt den anderen bedingungslos.

So ist es nun mal.
Selbstliebe ist der Grundstein für alle Beziehungen in Deinem Leben. Und beginnt bei Dir.

Denn wer sich z. B. selbst nicht vertrauen kann, der wird es auch schwer haben, diesen Vertrauen in einem anderen Menschen zu finden – meinst Du nicht auch?

Grund #2: Die Welt ist mit Selbstliebe wirklich opti-wopti!

Weißt Du, wer Dich am meisten jeden Tag verletzen kann? Nein, es ist nicht der böse Chef oder ein schlecht gelauntes Familienmitglied. Das bist Du selbst. 

Da kann draußen noch so schönes Wetter sein, Deine Beförderung anstehen oder Du kannst Deinen Traumpartner auf einmal im Supermarkt treffen – solange Du Dir einen Kampf mit Deinem inneren Teufelchen lieferst, wird es schwer werden, all diese Dinge im Außen wahr zunehmen.

Bei mir im Leben gab es zum Beispiel diesen unfassbaren Glücksmoment bei einem meiner Abschlüsse. 
Eigentlich hätte ich den ganzen Tag nur wie ein fett-grinsender Pfannkuchen herumlaufen müssen – was zu diesem Zeitpunkt mit Zahnspange echt witzig ausgesehen hätte…

Doch was habe ich gemacht? Richtig, ich habe mich in meinem Outfit einfach nicht hübsch genug gefühlt und mich ständig mit den anderen verglichen.
Mein inneres Teufelchen hat sich einen Spaß daraus gemacht, mich immer wieder selbst auf meine Makel hinzuweisen. 

Guess what? – der Abend war gelaufen! 

Im Nachhinein schaue ich mir die Bilder dieses Abends an und schlage mir mit der offenen Hand vor die Stirn.
Warum?
Weil dieses innere Teufelchen komplett die Kontrolle übernommen hatte und die Welt dadurch gar nicht mehr so opti-wopti war.

Fällt Dir was auf? Selbst im Nachhinein tendiere ich dazu, mich über bereits vergangene mangelnde Selbstliebe abzuwerten – stop it!

Grund #3: WANTED: Wir brauchen Dein Strahlen!

Meiner Meinung nach ist es genau das Strahlen, das einen Menschen wirklich attraktiv macht und andere berührt. Nicht die weißen Zähne, der fette Bizeps oder die perfekten Wangenknochen. 

Und wie bekommt ein Mensch dieses natürliche Strahlen von innen? 
Gar nicht, denn er hat es bereits in sich. Und zwar jeder!

Es geht einfach nur darum, es auch nach außen zu zeigen. Und das geht nur mit Selbstliebe – you know?

Warum denken wir eigentlich immer wieder, dass es nicht okay ist, uns zu mögen?
… Dass wir unseren eigenen Körper auf Teufel komm raus (im wahrsten Sinne des Wortes) verfluchen müssen?
… Dass wir perfekt sein oder einem bestimmten Maßstab entsprechen müssen?

Aus Angst, ansonsten zu eingebildet und selbstverliebt bei anderen anzukommen?
Gute Frage!

Ich denke, da wird jeder seine ganz eigenen Ansichten haben. 

Frage Dich doch stattdessen einmal: „Was könntest Du alles Geniales in Dein Leben ziehen, wenn Du dieses Strahlen wieder zulässt?“

Wetten, dass Du schon jetzt ein bisschen lächeln musst, weil Dir gerade ein Grund eingefallen ist? 😉 Wie sagt eine berühmte Sportmarke so schön? Just do it!

Und ja, das alles ist viel einfacher gesagt, als getan – I know!

Doch wenn wir nicht anfangen, uns diese wahren Vorteile vor Augen zu führen, warum es sich lohnt endlich zu unserem eigenen Fan zu werden, dann können wir auch weiterhin die Augen  zukneifen, und hoffen, dass dieses innere Teufelchen jetzt endlich mal die Klappe hält – was, by the way, wohl nie passieren wird.

Denn eins steht fest: Dein inneres Teufelchen ist gegen das Honig-um-den-Mund-schmieren allergisch und geht auch gerne gegen Ignoranz vor, indem es einfach anfängt lauter zu werden – ja, moin!

Es gibt eine bessere Möglichkeit: schlage ihm einfach vor, Teil Deines exklusiven „Inner Teams“ zu werden. Denn es braucht schließlich immer einen Coach, der die Koordination übernimmt.

Und ich habe so das dumpfe Gefühl, dass Dein inneres Teufelchen dieses Job-Angebot nicht abschlagen wird. Denn schließlich trägt so ein Coach meistens auch eine Trillerpfeife – welches Teufelchen kann dazu schon NEIN sagen? 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s